Stiftung Familienunternehmen hat untersucht, wie CBAM funktionieren kann
Die EU will bis 2030 ihre CO₂ -Emissionen um 55 Prozent gegenüber dem Wert von 1990 und bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 senken. Damit die EU diese ambitionierten Klimaziele erreich, müssen in den nächsten Jahren die verfügbaren Emissionsrechte massiv verknappt werden. Das führt für die Unternehmen und die Verbraucher zu einem starken Anstieg des Preises dieser Emissionsrechte. So schreibt es die Stiftung Familienunternehmen.
Der Preis für Emissionsrechte wird trotz zunehmender Elektrifizierung der EU-Wirtschaft die Energiepreise massiv erhöhen, denn aufgrund des aktuellen Strommarktdesigns erhöht sich der Strompreis, solange fossile Kraftwerke zur Versorgung erforderlich sind. Es ist nicht absehbar, dass die Handelspartner der EU ähnlich hohe CO₂-Preise und Energiepreise haben werden. Das kann zum Abwandern energieintensiver Firmen, einer beschleunigten Deindustrialisierung und einer eingeschränkten Wirksamkeit europäischer Klimapolitik hinsichtlich globaler Emissionen führen. Daher ist ein Mechanismus erforderlich, der die negativen Effekte der europäischen CO₂-Bepreisung auf die Wettbewerbsfähigkeit ausgleicht. Die hier verlinkte Studie der Stiftung Familienunternehmen zeigt Optionen zum Verbessern des europäischen CO2-Grenzausgleichs auf.
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Frank Fendler